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Batman 6: Im Bann des Todes

Die Batman Reihe war eine meiner absoluten Lieblingscomic-Serien. Sie fing sehr spannend an, hatte mit Der Tod der Familie ihren bisherigen Höhepunkt aber auch die beiden folgenden Bände haben richtig abgeliefert. Deshalb kann ich beim besten Willen nicht verstehen, was man sich bei diesem Band gedacht hat.

Eckdaten: 

Autoren: Scott Snyder, James Tynion IV, Gerry Duggan
Zeichner: Andy Kubert, Greg Capullo, Dustin Nguyen
Preis: 16,99 €
Seiten: 188
Verlag: Panini-Comics

Story:

Da geht es schon los. Während die letzten Bände immer eine große Geschichte waren, die sich teilweise sogar über zwei Bände erstreckte, ist dieser Band eine Sammlung von Kurzgeschichten. Mal geht es darum, wie Batman mit dem Tod seines Sohnes umgeht (dazu später mehr), mal um einen Gestaltwandler. Es geht um Serienmörder und um einen Pfleger der seinen ersten Tag in der Irrenanstalt Arkham Asylum hat. Wer jetzt erwartet, dass all diese Geschichten am Ende zusammenlaufen und es einen großen übergreifenden Sinn gibt liegt leider falsch.

Meine Meinung:

Was zur Hölle ist denn passiert? Ich habe doch den letzten Band gelesen. Wie kann es bitte sein, dass Robin plötzlich tot ist? Wann, wie, wo, warum ist das passiert? Wenn ich eine Serie lese und keinen Band verpasse erwarte ich, dass ich aller höchstens mal nebensächliche Dinge verpasse. Aber das ist nur eines von vielen Problemen, die dieser Band hat.
Der Paperback setzt sich aus den Folgenden Heften zusammen: Batman 18-20, 28, 34 und Annual 2
Es fühlt sich an wie eine zusammenhanglose Sammlung von Heften, die teilweise zwar durchaus gute Geschichten erzählen, aber sonst nicht viel miteinander zutun haben. Die ersten 3 Geschichten haben mir gefallen. Der Gestaltwandler war ein spannender Gegner und eine kurze Geschichte zusammen mit Superman war zwar nicht überragend, aber durchaus solide. Ich fand auch gut, dass man endlich sieht, was es mit dem Mädchen, das in den letzten Bänden immer wieder auftauchte, auf sich hat. Aber ihr letztes Auftauchen in diesem Band fühlt sich völlig aus dem Zusammenhang gerissen an. Das ist aber auch kein Wunder, wenn man sieht, dass davor 6 Hefte ausgelassen wurden. Die Geschichte endet auch sehr plötzlich. Das ist aber nicht schlimm, weil das eine Heft eh nicht reicht um Spannung auf zu bauen. Da die Qualität der Geschichten so sehr schwankt, kann ich sie dieses Mal unmöglich bewerten. Auch die Qualität der Zeichnungen, die bis jetzt immer sehr gut war, ist dieses Mal besonders im letzten Heft völlig anders. Nicht so richtig schlecht aber eben ganz anders.
Da anfangs und zwischendurch scheinbar wichtige Informationen fehlen, ist der Band nicht nur nicht gut für Einsteiger geeignet, sondern sogar nicht besonders gut geeignet, wenn man alle vorherigen Bände gelesen hat. Ich bin froh, dass ich den Folgeband bereits habe, da ich nach diesem sicherlich gezögert hätte die Serie weiter zu lesen.

Wertung:

Einsteigerfreundlichkeit: 3/10
Story: X/10
Zeichnungen: 6/10

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