Black Hammer: Quantum Age
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Black Hammer: Quantum Age

Das Black Hammer Universum wird, neben der eigentlichen Reihe, mit Spin-Offs immer weiter ausgebaut. Auch wenn diese die eigentliche Handlung oft nur anschneiden, bieten sie immer einen Mehrwert und bisher auch immer eine verdammt gute Geschichte. Ob nun bei Sherlock Frankenstein die Schurken beleuchtet werden, oder in Doctor Star ein Familiendrama im Superheldengewand erzählt wurde, so oder so würde das Universum immer weiter erweitert. In Quantum Age soll es nun um die Zukunft dieses Universums gehen.

Quantum Age

Story: Jeff Lemire | Zeichnungen: Wilfredo Torres | Hardcover: 24 € | eComic: 9,99 € | Splitter-Verlag

Viele Jahre nach den Ereignissen auf der Black Hammer Farm gibt es immer noch Superhelden-Teams. Die Quantum League beschützt das Universum vor Bedrohungen, bis es eines Tages zu einem Großangriff der Marsianer kommt und Archiv, der Leiter des Teams, eine sehr schwere Entscheidung treffen muss. Das Ergebnis ist Rassismus und die Unterdrückung, von allen Alien Rassen. Doch wenn das Böse zu mächtig ist, dauert es nie lange bis neue Helden sich formieren um dem Unrecht Einhalt zu gebieten.

Die Liga

Quantum Age
©Splitter-Verlag

Die Quantum League war mir anfangs eher suspekt. Ich habe ja oft ein kleines Problem mit zu großen Teams und dann wirkt es auch noch als würden seit Jahren Comics zu dem Team erscheinen. Die Handlung dreht sich aber schnell so, dass wenige Figuren im Mittelpunkt stehen, und ab da kann der Quantum Age bei mir so richtig punkten. Die Figuren machen für mich einen großen Teil des Charms dieses Comics aus. Einzig bei dem fliegenden telepathischen Gürteltier bin ich mir bis zuletzt nicht ganz sicher gewesen wie ich es eigentlich finde.

Alt trifft neu

Quantum Age
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Auch wenn es zuerst nicht so wirkt, aber auch in diesem Band wurden viele Figuren aus der Hauptserie eingebaut. Jetzt könnte man befürchten, dass die Namen einfach eingeworfen werden, oder dass sie notdürftig eingebaut werden, aber stattdessen sind einige tatsächlich relevant für die Handlung und vor allem für das Ende.

Anders als Doctor Star, steht dieser Band allerdings nicht so sehr für sich selbst. Man kann ihn sicherlich auch allein lesen, aber viele Wendungen und Wow-Momente werden dann nicht zünden.

Fazit

©Splitter-Verlag

Die Zukunft des Black Hammer Universums wird spannend. Die neuen Figuren sind interessant, auch wenn sie leider nicht annährend so viel Tiefe bekommen, wie die Farmbewohner im ersten Band. Bekannten Figuren sind toll in das Szenario eingewoben und mindestens eine Person wird noch um einige neue Facetten bereichert. Einzig bei dem Ende bin ich noch etwas unschlüssig, da gibt es auf jeden Fall Diskussionspotential. Ich bin jetzt jedenfalls richtig heiß auf den vierten Band der Hauptreihe.

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