Hulk 2
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Bruce Banner Hulk 2: Die andere Seite

Obwohl die Marvel Neustart Sachen bisher im Schnitt sehr gut sind, war Bruce Banner Hulk 1 noch einen Tick besser als der Durchschnitt. Die Erwartungen waren zwar nicht hoch, dennoch wurde die Messlatte mit Anlauf gen Himmel geschossen. Die episodenhafte Erzählweise, und der 80s Monster-Charm haben einen Ton gesetzt, den ich so von Marvel nicht kannte. Bruce Banner Hulk 2: Die andere Seite musste also im Grunde nur so weiter machen, wie sein Vorgänger.

Alle wollen Hulk

Bruce Banner Hulk 2: Die andere Seite
Story: Al Ewing | Zeichnungen: Joe Bennett, Lee Garbett | 14,99€ | Panini-Comics

Nachdem Hulk letztes Mal die Strahlung von Sasquatch absorbiert hat, scheint er auch das aufgenommen zu haben, was diesen in den Wahnsinn getrieben hat. Während Bruce im Spiegel weiterhin den Hulk sieht, sieht dieser das Bild von Banners geisteskrankem Vater. Leider hat Hulk nicht viel Zeit sich mit diesem Problem zu befassen, denn die Avengers haben es auf ihn abgesehen. Außerdem jagt eine geheime Regierungsorganisationen den grünen Riesen, um abstoßende Experimente an ihm durchzuführen.

Monströse Dreifaltigkeit

Bruce Banner Hulk 2: Die andere Seite
©Panini Comics

Bruce Banner Hulk 2: Die andere Seite hat zwar innerlich einen episodenhaften Aufbau, allerdings strecken sich diese dieses Mal auch über mehr als ein Heft, was den Geschichten gut bekommt. Im Grunde besteht dieser Band aus 3 Storys.

Zum einen ist da die Auseinandersetzung mit den Avengers. Diese besteht zum Großteil aus brachialer Klopperei, die Spaß macht und zeigt, wie krass Hulk ist. Nicht sehr tiefsinnig, aber verdammt unterhaltsam.

Dann kommt ein Teil in einer Labor Umgebung, die versucht ein wenig zu erklären, was der neue Hulk so kann. Dabei wird vor allem nochmal unterstrichen, das der Hulk ein Monster ist. Generell ist dieser Teil eher unheimlich und fängt dieses 80s Monsterflair hervorragend ein.

Und zu guter letzt gibt es das große Finale, auf das ich inhaltlich natürlich nicht eingehen werde. Es gibt aber einen spannenden Gegner, eine interessante Fähigkeit und vor allem ein sehr vielversprechendes Ende, das weh tut.

Fazit

Bruce Banner Hulk 2: Die andere Seite
©Panini Comics

Bruce Banner Hulk ist eine verdammt gute Reihe, die den Hulk wieder unheimlich macht. Ich finde es super, dass Hulk inzwischen richtig spricht, und „normal“ denkt. Auch die Aufteilung, dass Bruce die Tage und Hulk die Nächte hat, gibt dem ganzen noch mehr Monsterflair. Ein bisschen schade fand ich, dass es in bei Bruce Banner Hulk 2: Die Andere Seite fast gar nicht um Bruce Banner geht. Gefühlt taucht er nur auf 4 oder 5 Seiten auf und alles was relevant ist, macht der Hulk. Trotzdem ist die Reihe, neben Venom, aktuell eine meiner liebsten Marvel Reihen.

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