Die Treibjäger 2: Das Bluterbe
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Die Treibjäger 2: Das Bluterbe

Spoilerwarnung für den ersten Teil

Nachdem der erste Teil den nötigen Aufbau betrieben, und das Setting ausgebreitet hat, geht nun die richtige Action los. Die Jagd nach der sagenumwobenen Kreatur der Maya, mit deren Hilfe England den Krieg gewinnen will, geht mit “Die Treibjäger 2: Das Bluterbe” in die heiße Phase.

Fieber, Fallen und ein Blutschwur

Die Treibjäger 2: Das Bluterbe
Autoren: Tirso, David Muñoz | Zeichner: Tirso | Verlag: Splitter-Verlag

Nachdem die Expedition rund um Jonas und seinen Onkel im letzten Band angegriffen und Jonas von einem Pfeil getroffen wurde, haben sie sich in eine Höhle zurückgezogen. Jonas hat schweres Fieber und die anderen Männer drohen langsam zu verhungern. Sobald einer die sichere Zuflucht verlassen möchte wird er von einem Pfeil getötet.

Jonas wäre nicht Jonas, wenn ihm nicht, sobald es ihm etwas besser geht, ein Weg einfallen würde, wie die Männer die Flucht versuchen können. Nebenbei fällt ihm auch noch eine Möglichkeit ein, die den Umgang mit der Bestie ermöglichen könnte. Das klingt ja fast zu leicht um wahr zu sein.

Der todgeglaubte Kapitän Rodrigo hat währenddessen ganz andere Probleme. Nachdem die Bestie letztes Mal einfach vor ihm stand, hat er wie durch ein Wunder überlebt. Da der Spanier ein richtiger Draufgänger ist, beschließt er diese zweite Chance zu nutzen, um dem Monster zu folgen.

So geht Abenteuer!

Dieser Comic schafft es nicht nur, die Geschichte innerhalb weniger Seiten weit voran zu treiben, sondern wirkt dabei nie gehetzt. Es gibt Seiten mit Dialogen und Seiten die völlig ohne Text auskommen. Trotzdem hat man stets das Gefühl alles wichtige mit zu bekommen, destilliert auf seine Essenz.

Auch wenn der Zeichner noch der Selbe ist, hat der Band mir optisch noch einmal eine ganze Ecke besser gefallen. Das liegt womöglich an dem etwas farbenfroheren Dschungelsetting. Auch die Bestie sieht einfach richtig klasse und nicht so abgedroschen aus.

Die Figuren entwickeln sich weiter Jonas ist nicht mehr so ein Weichei, wie noch zu Beginn, Rodrigos Loyalität wird strapaziert und Jonas Onkel sieht, seit seine Perücke weg ist und man seine vernarbte Glatze sieht, einfach nur Badass aus.

Fazit

Die Treibjäger 2: Das Bluterbe

Die Geschichte fing mit dem ersten Band schon echt gut an, und legt mit “Die Treibjäger 2: Das Bluterbe” nochmal mit vollen Händen nach. Mehr Action, mehr Bestie, mehr Wendungen. Dabei wird sich nicht mit unnötigen Sachen aufgehalten, sondern mit großen Schritten nach vorne gegangen. Wenn es im nächsten Band so weiter geht, wie ich vermute, wird der nächste und letzte Band ein Fest und ich kann es kaum erwarten ihn zu lesen.

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