Die Treibjäger: Die vergessene Waffe der Götter

Die Treibjäger: Die vergessene Waffe der Götter

Manchmal sieht man ein Comic-Cover und weiß sofort, dass man diesen Comic lesen muss. Genau so war es bei “Die Treibjäger: Die vergessene Waffe der Götter “. Zugegeben, mit dieser Taktik trift man nicht immer ins Schwarze. Oft sind die Zeichnungen des Covers, und die des Inhaltes grundlegend verschieden, manchmal bilden sie Figuren ab. Ein gutes Cover ist wie ein Teaser. Es vermittelt die Stimmung die einen erwartet und regt die Phantasie an, was einen in dem Comic erwartet ohne dabei zu viel zu veraten, so das die Geschichte noch überaschen kann.

Für die Krone

Die Treibjäger: Die vergessene Waffe der Götter
Autor: David Muñoz | Zeichner: Tirso | Verlag: Splitter-Verlag

1664: Drei Männer fliehen durch einen Dschungel. Etwas scheint sie durch die Baumwipfel zu verfolgen. Ein riesiger Schatten zeichnet sich auf dem Boden ab und man sieht einen langen echsenartigen Schwanz, bevor es auch schon zu spät ist. Den Ersten erwischt es von oben. Pfeilschnell schießt etwas von oben herab und zerquetscht ihn auf dem Boden. Direkt danach reißt es einem weiteren Mann den Kopf ab und bevor man es erkennen kann, verschwindet es wieder nach oben. Der letzte Überlebende sieht nur noch eine Chance. Von der Todesangst getrieben springt er eine Klippe hinunter und landet im Wasser.

“Die Treibjäger: Die vergessene Waffe der Götter ” ist die Geschichte von Jonas. Ein junger Mann, der mit seinem Onkel im Autrag der Krone auf eine Expedition geht. Obwohl er für ein solches Vorhaben weder die Erfahrung, noch die nötige Reife hat, zwingen Ereignisse seinen Onkel, ihn mit in die Neue Welt zu nehmen und dort nach etwas zu suchen.

Großer Aufbau

Der Comic beginnt sehr aktionreich und spannend. Obwohl das Barock alles andere als meine liebste Epoche ist, hat der Comic mich schnell in seinen Bann gezogen. Er beginnt sehr spannend, nimmt dann Tempo raus, nur um wieder Gas zu geben. Diese Wellenbewegung wiederholt sich auf den wenigen Seiten einige Male und die Handlung zieht sich nie so sehr, dass es nervt. Zusammen mit Jonas erfährt man immer mehr über die Geschichte und bekommt nach und nach Antworten auf Fragen die aufgeworfen werden.

Da dieser Band erst gegen Ende überhaupt im angepeilten Setting ankommt, wird hier natürlich viel Aufbau betrieben. Das ist nett und macht Spaß, aber das Rad wird hier nicht neu erfunden und vieles kommt einem Bekannt vor. Ich war bis zum Schluss nicht sicher, ob mich das Ganze jetzt wirklich packt, oder nicht. Doch dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und das letzte Panel machte klar, ich MUSS wissen wie es weiter geht.

Wenn ihr den Band irgendwo seht, tut euch selbst den Gefallen und guckt euch die letzte Seite nicht vorher an. Es ist zwar kein großartiger Spoiler, aber es ist sehr viel eindrucksvoller, wennman davon überascht wird

Fazit

Die Treibjäger Bd 1 Die vergessene Waffe der Götter

Obwohl ich bei dem Cover optisch und inhaltlich mit etwas anderem gerechnet habe, hat “Die Treibjäger: Die vergessene Waffe der Götter ” mir gut gefallen. Auf den wenigen Seiten gibt es sehr viel mehr Action und Storyaufbau, als ich erwartet hätte. Dafür bleiben die Charaktere aber leider ein wenig blass. So gut mir der Comic auch gefallen hat, so wichtig ist, was der Zweite daraus macht.

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