Doctor Strange
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Doctor Strange 1: Der oberste Zauberer der Galaxie

Seit dem ersten Band von Jason Aaron’s Doctor Strange Run bin ich großer Fan der Figur. Die ganze Idee, dass der absolut overpowerte Charakter von Strange sich plötzlich ohne Magie durchschlagen muss, ja sogar sieht, welchen Preis die Magie fordert, hat mich ausgezeichnet unterhalten. Danach war es immernoch gut, aber nicht mehr ganz auf dem Level von Aaron und Bachalo. Mal sehen ob Mark Waid und Jesus Saiz diesem Erbe mit “Doctor Strange 1: Der oberste Zauberer der Galaxie” gerecht werden können.

Der oberste Zauberer der Galaxie

Der oberste Zauberer der Galaxie
Autor: Mark Waid | Zeichner: Jesus Saiz | 13,99€ | Panini-Comics

Der Titel lässt es ja bereits vermuten, Doctor Strange fliegt ins All. Denn nur weil die Erde ihre Magie verloren hat, muss es ja nicht überall so sein, oder? Nach einem, wie ich fand ziemlich coolen, aufeinandertreffen mit Tony Stark fliegt der Doctor zu den Sternen und sucht Magie. Direkt der erste Planet ist der Hauptgewinn. Der Preis ist die goldene Arschkarte.

Die Bewohner mögen nicht nur keine Magie sondern beginnen auch sofort damit die unbekannte Lebensform gefangen zu nehmen, zu untersuchen, zu quälen und zu foltern. In dieser aussichtslosen Situation macht Strange eine Bekanntschaft, die alles ändern soll. Außerdem sieht es nicht aus, als würde es im nächsten Band weiter durchs All gehen.

Zu alter Stärke und darüber hinaus

Der oberste Zauberer der Galaxie

Ich hatte echt Bedenken wegen der ganzen Space Sache. Doctor Strange im Weltraum? Das klang erstmal komisch. Tatsächlich passte es dann aber überraschend gut. Das Bereisen von Planeten, und das Finden außerirdischer Magier und Artefakte ist zwar ein wichtiger Punkt in diesem Comic, aber ob er nun von Planet zu Planet, oder durch magische Dimensionen reist, ist letztendlich nicht so wichtig.

Wichtiger ist es, wie Strange versucht zu alter Stärke zu gelangen, wie er sich verändert und um das Zusammenspiel mit seiner neuen Bekanntschaft.

Knackpunkt Optik

Leseprobe

Nicht falsch verstehen, der Band sieht wirklich nicht schlecht aus. Ich habe auch schon von vielen gehört, dass die Zeichnungen ihnen sehr gut gefallen, aber meinen Geschmack treffen sie nicht wirklich. Zu sauber und “steril” es sieht mir einfach alles irgendwie zu glatt aus. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir besonders die Zeichnungen von Bachalo unglaublich gut gefallen und ich werde wohl immer ein kleines bisschen enttäuscht sein, wenn jemand anders Doctor Strange zeichnet.

Gelungener Neustart

Auch wenn es vielleicht nicht so wirkt, weil “Doctor Strange 1: Der oberste Zauberer der Galaxie” auf den Ereignissen des vorherigen Runs aufbaut, kann man hier problemlos zugreifen. Alles wichtige aus dem Vorgänger wird im Infotext geklärt also sollte der Einstieg kein Problem sein. Eine Origin ist hier auch nicht wichtig, er konnte mal zaubern und will es wieder können.

Fazit

Der oberste Zauberer der Galaxie

Ein richtig starker Neustart, der mir mal wieder zeigt, warum Doctor Strange zu meinen Lieblingshelden gehört. Er ist bereit über seinen Schatten zu springen, sich auf Veränderungen einzulassen, ist eine verdammt coole Socke und sagt gerne das Richtige in falschesten Moment.

“Doctor Strange 1: Der oberste Zauberer der Galaxie” könnte der Beginn einer neuen Ära für Doctor Strange sein. Damit meine ich nicht die Ära des Sapce Magiers, da ich nicht damit rechne das es noch viel mehr durchs All gehen wird, sonder eine Ära mit neuen Fähigkeiten und vielleicht einer tatsächlichen Entwicklung der Figur. Mal gucken was am Emde draus wird.

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