Fantastic Four 1: Die Rückkehr

Fantastic Four 1: Die Rückkehr

Die Fantastic Four gehören zu den ikonischsten Figuren der Comicwelt. So gut wie jeder hat schonmal von den Vieren gehört. Die First Family gibt es seit 1961, und inzwischen haben sie einiges erlebt. Diverse Fernsehserien, einige eher umstrittenen Filme und viele viele viiiieeele Comics später, waren sie plötzlich weg.

2015 nahm Marvel die Reihe vom Markt, und nur Ben Grimm und die Fackel blieben übrig. Man könnte jetzt behaupten, dass läge daran, dass Marvel keine Rechte an den Filmen hatte, und ungerne Werbung für die Konkurrenz machen wollte. Das ist aber selbstverständlich nur Spekulation. Jedenfalls hat Marvel die Rechte nun zurück und siehe da, mit “Fantastic Four 1: Die Rückkehr” sind sie wieder zurück.

Die Rückkehr

Fantastic Four 1: Die Rückkehr
Autor: Dan Slott | Zeichner: Sara Pichelli, Stefano Caselli, Skottie Young, Simone Bianchi | Verlag: Panini-Comics

Ben Grimm aka “Das Ding” und Johnny Storm aka “Die Fackel” vermissen ihre Familie. Seit Susan, Reed, die Kinder und die Futur Foundation weg sind, gehen beide sehr unterschiedlich mit dem Verlust um. Ben versucht die Sache irgendwie hinter sich zu lassen und sein Leben weiter zu leben. Johnny hingegen sieht die Sache anders. Er ist der festen Überzeugzung, dass seine Schwester und der Rest noch am Leben sind.

Beide geraten darüber oftmals aneinander, aber letzendlich Wünschen sie sich nur eines. Ein Zeichen, dass der Rest noch irgendwo da draußen ist.

Fantastisch

Fangen wir mit dem Negativen an. Wie so oft, wenn Helden von den Toten zurückkehren, wirkt auch diese Story teilweise etwas konstruiert. Das klingt aber schlimmer als es ist. Was ich damit sagen will ist, dass ich beim Lesen hin und wieder dachte “Das passiert grade alles nur, damit man sie irgendwie zurückbringen kann.” Wenn man das aber einfach akzeptiert bekommt man eine Geschichte geboten die fast alles richtig macht.

“Fantastic Four 1: Die Rückkehr” macht sehr viel richtig. Die Figuren sind, bis auf einen, alle sehr interessant. Ben Grimm war ja bereits in “Doctor Doom Iron Man” eine wichtige Figur, hier hat er mir aber deutlich besser gefallen. Auch die Gruppe der vermeidlich Toten hat einiges zu bieten. Die Dynamik zwischen den Figuren ist toll, und sogar die Kinder, bei denen ich befürchtet hatte sie würden mich nerven, waren alle tolle Charaktere. Wirklich nervig fand ich nur Johnny ‘Die Fackel’ Storm. Der ist hier zickig, patzig, arogant und nicht witzig. Er ist im Grunde genau das, was ich bei den Kindern beführtet habe. Eine nervige Rotzgöre.

Obwohl ich die Figuren im Grunde nur aus den Filmen kenne, und ich die ganze Futur Foundation noch gar nicht kannte, war das ein richtig guter Einstieg. Hier und da wusste ich nicht so richtig, was gemeint ist, aber wirklich störend war das nicht. Die Story nimmt einen an die Hand und unterhält dann so gut, man vieles einfach akzeptiert.

Fazit

Fantastic Four 1: Die Rückkehr

So muss ein Neustart sein. Eine tolle Story, super Charaktere, Witz, knackige Action und nicht zuviel Altlasten, um Neulinge zu verschrecken. Dazu kommen großartige Zeichnungen und ein Finale, das einfach Spaß macht. Die wenigen Schwächen weiss ” Fantastic Four 1: Die Rückkehr ” gekonnt zu überspielen. Ja die Story wirkt manchmal konstruiert, aber die macht dabei trotzdem viel Spaß. Ich mag die Fackel als Charakter nicht, aber es gibt genug andere, die ich dafür umso besser finde. Bisher sieht es aus, als könnte das eine meiner neuen Marvel-Lieblingsreihen werden.

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