Iron Fist 1 Endspiel

Wer meine Review zu Daredevil Megaband 1 gelesen hat weiß, dass ich die Netflix Serie Daredevil sehr gerne mochte. Ganz anders sah es bei Iron Fist aus. Die Serie war zwar ok, aber mehr auch nicht. Neben einigen Längen, störte mich besonders die Tatsache, dass jemand mit seinem Werdegang und diesem langen harten Training so ein schlechter Kämpfer ist.
Die lebende Waffe, der beste Kämpfer in einer geheimen Stadt von Kampfmönchen, sah leider teilweise richtig lächerlich beim Kämpfen aus. Weil ich den Charakter trotzdem sehr interessant fand, wollte ich mal einen Comic mit ihm lesen.

Eckdaten:

Autoren: Ed Brubaker, Matt Fraction
Zeichner: David Aja
Seiten: 164
Preis: 16,99€
Verlag: Panini Comics


Story:

Am Anfang steckt Danny in Daredevil Kostüm, da Matt ihn gebeten hat ihn zu vertreten, während er etwas anderes zu erledigen hat. Danny scheint schon länger nicht mehr als Held unterwegs gewesen zu sein und tappt direkt in eine Falle. Diese wurde ihm allerdings nicht von Schurken, sondern von der Regierung gestellt, denn scheinbar sollen Helden ihre Geheimidentität aufgeben und sich registrieren lassen. Sie sind auch bereit mit Waffengewalt gegen nicht registrierte Helden vor zu gehen. Schlimmer noch sie machen richtig Jagt auf sie und setzen registrierte Helden auf unregistrierte an. dies passiert allerdings alles nur am Rande und ist nicht wirklich Teil der Haupthandlung.
Als dann eine chinesische Firma ein großes Geschäft mit Danny machen will, dass dieser allerdings ablehnt, bekommt er es auch noch mit Hydra zu tun. Hydra sollte allen, die Captain Amerika 1 und 2 gesehen haben, kennen. Es reicht aber zu wissen, dass es eine böse Organisation ist, die viele Soldaten hat. Zusätzlich geht es um die Geschichte der Iron Fist, und die früheren Verkörperungen.


Meine Meinung:

So hätte ich mir die Netflix-Serie gewünscht. Eine düstere Welt, ein spannender sympatischer Hauptcharakter und sehr gute Kämpfe im Kung-Fu Stil. Die Geschichte ist spannend und auch ohne viel Vorwissen gut verständlich. Es tauchen einige Charaktere auf, die ich aus der Netflix-Serie kannte, allerdings sind sie teilweise sehr anders als in den Serien. Die Handlung hat mich gepackt und mit gerissen, bis zum Ende. Die 164 Seiten sind schnell weg gelesen und haben mich sehr gut unterhalten. Das Ende war mir allerdings zu offen. Ich will unbedingt wissen wie es weiter geht, befürchte aber, da auf der Panini Seite zwar Iron Fist 1 steht, aber auf dem Paperback selbst ist keine Nummerierung ist, dass es nicht fortgesetzt wird. Die Zeichnungen haben mir gut gefallen, sind aber auch nicht herausragend gut. Zu der Story passen sie aber sehr gut. Ich würde mir wünschen, das in einer eventuellen zweiten Staffel Iron Fist, auf diese Geschichte eingegangen wird, weil ich glaube, dass die Netflix-Serie davon profitieren könnte kann.


Leseprobe

Wertung:

Einsteigerfreundlichkeit: 7/10
Story: 8/10
Zeichnungen: 7/10

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