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Justice League Dark 1: Hexenstunde

Die Justice League ist die Strahlende Verbindung DCs größter Helden. Batman, Superman und Co kämpfen gegen böse Aliens, Monster, missglückte Experimente usw. Manchmal ist die Bedrohung aber dunklerer und magischer Natur und dann braucht es fähige Magier oder magische Wesen um der Bedrohung Herr zu werden. Dafür gibt es die Justice League Dark.

Hexenstunde

Story: James Tynion IV | Zeichnungen: Alvaro Martinéz Bueno, Emanuela Lupacchino, Jesús Merrino, Fernando Blanco, Miguel Mendonca | 19,99 € | Panini-Comics

Vom letzten Justice League Dark Team ist nichts mehr übrig. Wonder Woman versucht das Team wieder zu vereinen, weil die Magie scheinbar kaputt ist und sich nicht gegen die Zauberer wendet. Richtig gehört, die Amazone Wonder Woman möchte das Team quasi leiten. Was sie mit Magie zu tun hat? Das möchte ich euch nicht verraten.

Jedenfalls stellt sie ein Team zusammen aus Swamp Thing, Zatana, Detective Chimp und Man-Bat. Also das Ding aus dem Sumpf, ein sprechender Affe der Detektiv ist, einem Wissenschaftler, der sich in eine Fledermaus verwandelt und eigentlich GEGEN Batman kämpft, eine tatsächliche Magierin und Wonder Woman versuchen die Welt der Magie zu retten. Moment!!! Kein Constantine? Ja richtig gehört der kettenrauchende Constantin taucht zwar immer wieder auf aber so richtig Teil des Teams ist er nicht.

Was ist da eigentlich los?

Justice League Dark
©Panini Comics

Ich hätte nie gedacht, dass mir ausgerechnet der sprechende Affe und der Fledermaus Wissenschaftler am besten an diesem Band gefallen würden. Swamp Thing blieb mir zu blass, und Zatana war zwar interessant, durfte aber nicht zaubern, was ihrer Relevanz einen ganz schönen Stich versetzt hat.

Ich persönlich finde Wonder Woman nicht besonders spannend und hatte gehofft der Band könnte das ändern. Leider lässt sie sich auf wenige Eigenschaften herunter brechen. Sie will mutig sein. Sie will gutherzig sein. Sie will stark sein. Zugegeben, viele Helden bieten auch nicht mehr Eigenschaften, allerdings fand ich die Kombination wirklich langweilig und teilweise anstrengend. Sie ist so rechthaberisch, respektlos und dumm in ihrer “Ich mache das. Ich kann das!“ Art, dass es mich oft echt genervt hat. Da hilft auch nicht, dass sie so eine Art Super Sayajin Modus bekommt.

Der Affe und die Fledermaus sind dafür großartig. Besonders der Affe sagte sehr oft das, was ich beim Lesen dachte. Die Handlung selbst war auch ziemlich cool und spannend, und bietet einen optisch und inhaltlich sehr starken Antagonisten, der leider viel zu wenig Zeit bekommt.

Auch Einsteiger können hier sehr gut zugreifen, da zwar einige verrückte Figuren aus dem DC Universum auftauchen, man diese aber gut akzeptieren kann, ohne viele Hintergründe zu kennen.

Fazit

Justice League Dark
©Panini Comics

Das ist wirklich nicht leicht. Einerseits mag ich die Idee der Magischen Justice League Dark und ihre Charaktere. Die Geschichte nimmt nur leider schnell eine Wendung, die ausgerechnet Wonder Woman in den Mittelpunkt rückt, und das hat für mich viel Unterhaltung aus dem Comic genommen. Als Fan der Amazone kann man hier ohne große Bedenken zugreifen, aber für mich bleibt die Hoffnung, dass mit dem nächsten Band andere Figuren in den Mittelpunkt rücken.

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