Justice League of America 1: Rebirth Special

Nach dem ganzen positiven Feedback zur Nightwing Rebirth Rezension, habe ich Lust bekommen mich mehr mit den aktuellen Rebirth-Serien zu befassen. Davon gibt es allerdings eine ganze Menge. Da die Justice League Anthologie mir außerdem sehr viel Bock auf eine Justice League Serie gemacht hat, habe ich mich, zum rein schnuppern, für das Justice League of America Rebirth Special entschieden.

Eckdaten:

Autoren: Steve Orlando, Jody Houser
Zeichner: Ivan Reis, Andy MacDonald, Mirka Andolfo, Stephen Byrne
Preis: 12,99 €
Seiten: 116
Verlag: Panini-Comics

Story:

Batman will eine Justice League ohne Götter gründen und in diesem Band geht es um die Origins der neuen Mitglieder. Zumindest von den meisten. Batman, Lobo und Black Canary werden nicht näher beleuchtet. 
Ray ist ein Junge mit einem ungewöhnlichen Verhältnis zu Licht der mehr oder weniger in Gefangenschaft aufwächst. 
Vixen ist ein Model, dass mit einem alten Totem die Fähigkeiten von Tieren nutzen kann. 
Atom ist ein Junger Student der für einen genialen Wissenschaftler arbeitet und klein werden kann. 
Killer Frost war eine Schurkin die Menschen ihre wärme entziehen muss um zu überleben und sich bessern will. Eine bunte Mischung die Batman zusammen bringen muss.

Meine Meinung:

Das Batmans Origin nicht gezeigt wird verstehe ich, da die eigentlich jeder kennen sollte, aber das Lobo und Black Canary nicht näher beleuchtet werden finde ich schade, da ich die beiden noch nicht kannte. 
Die anderen werden aber sehr gut vorgestellt. Da ich die anderen auch alle nicht kannte, fand ich es sehr cool in einem Band gleich 4 Origins zu erfahren und gleich 3 sehr coole neue Helden kennen zu lernen. 
Rays Geschichte und seine Fähigkeit sind sehr cool und spannend inszeniert und außerdem ist er der erste offen homosexuelle Superheld von dem ich etwas gelesen habe. Killer Frost ist als Schurkin die sich bessern will ein sehr interessanter Charakter der für die Zukunft einiges an Konfliktpotential in die Gruppe bringt. Atom kann sich klein machen, was ich nicht so richtig spannend finde, aber der Charakter ist sympatisch. Und dann ist da Vixen… Natürlich ist der Name im Englischen nicht komisch, aber im Deutschen mindert er für mich beim Lesen den Coolnesfaktor doch ganz schön. Das ist besonders schade, da sie auf Grund ihrer Fähigkeit schon so gar nicht cool ist. Sie ist mit allen Tieren verbunden und kann ihre Fähigkeiten nutzen. Sie sagt Bär und kann dann besser riechen, oder sie sagt Delphin und springt dann einen Gegner an. Das Ganze wirkt meiner Meinung nach ein bisschen lächerlich und erinnert an Marshall Bravestarr. Allerdings kann es natürlich sein, dass sie in den nächsten Bänden noch mehr Tiefe bekommt. 
Batman betont einige M, dass er ein Team von Helden will, die keine Götter sind, was ich für eine interessante Idee halte, allerdings wirken Charaktere wie Ray oder Lobo doch sehr stark und nicht unbedingt menschlich, was dem Plan meiner Meinung nach widerspricht. Es wird sogar im Comic angesprochen aber nicht so richtig beantwortet. Das sind allerdings zwei sehr kleine Kritikpunkte, die durch die interessanten Helden und die spannende Zusammensetzung nicht weiter auffallen. Für das was er sein will (Eine Vorstellung der Einzelnen Mitglieder) ist dieser Band sehr gelungen. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band, da diese Gruppe viel Potential für spannende Geschichten hat.
Solltet ihr also schon vor haben die Justice League of America Serie zu lesen, könnt ihr mit diesem Band einiges über die Mitglieder erfahren. Falls ihr noch nicht wisst ob ihr die Serie lesen wollt, könnt ihr in diesem Band relativ günstig etwas über interessante Helden erfahren und dann beurteilen ob die Serie für euch Potential hat.

Wertung:

Einsteigerfreundlichkeit: 9/10
Storys: 7/10
Zeichnungen: 7/10

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