Spider-Geddon 2
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Spider Geddon 2: Gefahr für das Multiverse

Die vielen Spider-Men treffen wieder aufeinander und müssen sich gegen einen alten Feind behaupten. Das erste Spider-Verse Event war ja ein relativ großer Erfolg. Der Film Into the Spider-Verse hatte zwar nicht wirklich was mit dem Comic zutun, wurde er doch zumindest von der Spider-Multiverse Idee inspiriert und hat sich beliebte Figuren aus Spider-Verse geschnappt. Wie fast immer, wenn etwas erfolgreich war, wird auch dieses Mal eine Art Fortsetzung nachgelegt. Nach dem “Vorgeplänkel” im ersten Band war ich sehr gespannt, was Spider Geddon 2 zu bieten hat.

Gefahr für das Multiverse

Spider-Geddon 2
Story: Christos Gage, Dan Slott | Zeichnungen:
Carlo Barberi, Jorge Molina, Mark Bagley | 22 € | Panini-Comics

Nachdem der erste Spider Geddon Band eher eine Vorstellungsrunde der Figuren war, startet mit Spider Geddon 2 nun das eigentliche Event. Der überlegene Octopus hat in seiner Arroganz einen fürchterlichen Fehler begangen und den Inheritors eine Möglichkeit zur Rückkehr gegeben.

Nun müssen die bösen Energievampire erneut besiegt werden. Leider spaltet sich das Team der vielen Spinnen an der Frage, ob man den Feind töten sollte um solche Probleme ein für alle Mal zu beseitigen, oder nicht. So beginnt der Kampf erneut.

Ihr schon wieder?

Spider-Geddon 2
©Panini Comics

Eines vorweg: Der Comic hat Spaß gemacht, lässt aber meiner Meinung nach sehr viel Potential liegen. Der Feind ist bekannt, und er ist dieses Mal bei weitem nicht so mächtig wie beim letzten Mal, als er besiegt wurde. Die Inheritors sind zwar sehr stark, aber die haben weder ihr Imperium, noch können sie sich so richtig frei durchs Multiversum bewegen. Außerdem kennen die Spinnen ihren Feind nur zu gut. Natürlich sind sie immer noch gefährlich, aber eben nicht mehr so sehr wie noch zuvor.

Die Spinnen

©Panini Comics

Die eigentliche Story hat also nicht den hauptsächlichen Spaß für mich ausgemacht. Dafür waren die Figuren wieder sehr spannend. Der Superior Spider-Man hat im Grunde die Hauptrolle, und das gefällt mir grundsätzlich schonmal sehr gut. Außerdem taucht auch der Spider-Man aus dem PS4 Spiel auf, was mich als Fan des Spiels auch sehr gefreut hat.

Nach dem eigentlichen Comic gibt es auch nochmal einige Kurzgeschichten, in denen noch mehr Figuren vorgestellt werden. Leider sind diese Geschichten zum Teil zu Figuren, die ich eher uninteressant fand. Ein Cowboy Spider-Man, oder eine Tante May Spider-Ma’am haben mir jetzt nicht soooo gut gefallen.

Ganz anders sah es aber beim Spiders-Man aus. Dieser Spider-Man besteht aus hunderten von Spinnen, die das Bewusstsein von Peter Parker haben. Wie das ganze passiert ist, ist eine ganz nette kurze Geschichte, und die Figur bietet sehr viel Tragik und Potential, aus dem wohl leider so schnell nichts weiter gemacht wird.

Fazit

©Panini Comics

Wie bewertet man das ganze jetzt also? Einerseits ist es der selbe alte Feind, in weniger bedrohlich, und es gibt einige Deus ex Machina Momente, die ich eher nervig fand. Andererseits bekommt man aber auch wieder viele Spider-Men und solide Aktion geboten.

Unterm Strich bleibt Spider-Geddon 2 leider hinter dem Spider-Verse zurück. Es ist ein wenig wie eine zweite Staffel, bei der die Autoren nicht so richtig wussten, was sie machen sollen, bei der man sich aber trotzdem freut mehr von den Figuren zu sehen.

Ich persönlich hätte aber lieber mehr Bände im Stil des Ersten, bei dem einfach viele Alternative Spider-Men vorgestellt werden.

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