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Birthright 4: Familiengeschichten

Wie bereits bei Birthright 3, gilt auch hier akute Spoilerwarnung, wenn ihr die Vorgänger nicht gelesen habt. Ich versuche die Ereignisse so sehr zu umschreiben, dass die Twists nicht vorweggenommen werden, aber wenn ihr Birthright 1-3 völlig unbefleckt genießen wollt, dann lest die lieber bevor ihr meine Meinung über Birthright 4: Familiengeschichten lest.

Familiengeschichten

Story: Joshua Williamson | Zeichnungen: Andrei Bressan |
Hardcover 20€ | EComic: 7,99€ | Cross Cult

Mikey wurde von der Polizei übel zugerichtet. Zusammen mit seinem Bruder und seinem Vater tauchen sie bei Mikeys Opa unter. Da dieser die Familie verlassen hat, als Mikeys Vater noch klein war, gibt es einige Spannungen, die bei einer erfolgreichen Flucht vor mächtigen Magiern nicht ubedingt hilfreich sind. Wärend Mikeys Opa noch versucht seine Familie zu beschützen, entdeckt sein Bruder Brennan eine Begabung, mit deren Hilfe er den Nimmersinn aus Mikey entfernen will. Doch so leicht ist es natürlich nicht.

Familie im Brennpunkt

Wer die Familie von Mikey vorher kompliziert fand, wird bei Birthright 4: Familiengeschichten eines besseren gelehrt. Der auserwählte Barbarenkrieger, der Magie begabte Bruder und ein Opa der mehr Geheimnisse hat, als ich hier aufzählen könnte, selbst wenn ich wollte. Dazu kommen die Streitereien und Probleme die eine Familie so hat. Mikeys Vater verzeiht dem Opa nicht, dass er ihn verlassen hat. Außerdem will er nicht wahr haben, dass sein kleiner Mikey vielleicht doch ganz schön Dreck am Stecken hat. Brennan will einfach nur helfen, leidet aber unter der (sehr verständlichen) Angst des Vaters schon wieder ein Kind zu verlieren. Und Mikey… Naja Mikey schläft eigentlich die meiste Zeit, und wenn er nicht schläft tötet er.

Kunst und Krieg

Die Reihe hatte bisher immer sehr coole Aktion und extrem schöne spannende Kämpfe, die dabei jedes Mal anders waren. In diesem Band wird sehr viel erzählt, und das parallel zu eigentlich permanenter Aktion. Es kommt selten vor dass mehrere Seiten nacheinander keine Aktion ist. In die Panels dazwischen wird dann sehr viel Information gequetscht, so dass auch das nicht zu kurz kommt. Interessant ist, dass dieses mal keine Rückblende mehr zu Mikeys Leben in Terrenos kommt, sondern stattdessen erzählt wird, was die Magi damals gemacht haben, und warum sie in unserer Welt leben.

Fazit

In Birthright 4: Familiengeschichten geht die Story mit großen Schritten voran. Inzwischen sind einige Geheimnisse gelüftet, und die Story schraubt sich immer weiter hoch und geht wahrscheinlich bald dem Höhepunkt entgegen. Naja abgesehen von Mikeys Mutter und seiner Frau. Die sitzen rum lesen Bücher und trinken Wein… obwohl Mikeys Frau hoch schwanger ist. In Terrenos scheint man das nicht so eng zu sehen. Optisch bekommt man auch dieses Mal wieder einiges geboten. Besonders mit dem Nimmersinn passieren Dinge die einfach verdammt cool aussehen. Außerdem endet der Band, wie gewohnt, mit einem sehr coolen Panel, dass zwar nicht ganz so stark ist wie das letzte, aber trotzdem schon andeutet, dass es im nächsten Band so richtig abgeht.

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