Age of Doom
Comics

Black Hammer 4: Age of Doom Buch 2

Es ist das Ende einer Reise. Seit Anfang 2018 begleite ich nun die Helden die auf einer kleinen Farm gestrandet sind. Eigentlich hatte ich hier gerade einen fast 900 Wörter langen Text, darüber wie toll ich die Reihe finde, stehen, aber ich glaube das ist in den letzten Jahren mehr als klar geworden. Nicht umsonst war es zwei Jahre in Folge meine Comicreihe des Jahres. Deshalb soll es nun direkt um Age of Doom Buch 2 gehen.

Eine Sache trotzdem noch kurz vorweg. Das ist das Ende einer Story und ich werde ums Spoilen nicht herum kommen. Also lest das hier nicht wenn ihr den Vorgänger nicht gelesen habt. Wenn ihr nur wissen wollt ob es sich lohnt kommt hier ein kurzes spoilerfreies Schnellfazit: Die Reihe ist der Hammer. Das Ende ist überraschend. Vielleicht die beste Comicreihe die ich kenne. 10 von 10

Die Colonel Weird Idee

Age of Doom
Story: Jeff Lemire | Zeichnungen: Dean Ormston | 19,80€ | Splitter-Verlag

Irgendetwas ist passiert. Nachdem im letzten Band alle Helden aus ihrem Traum von der Farm erwacht sind findet sich Colonel Weird plötzlich an einem neuen und sehr interessanten Ort wieder. Ich möchte zu diesem Teil nicht zuviel vorweg nehmen, aber es ist so kreativ, dass mich nach wenigen Panels nichtmal mehr die fürchterlichen Zeichnungen gestört haben. Diese “Minigeschichte” wird auch schnell aufgelöst und setzt prima den Ton für das, was kommt.

Nach der Farm

Age of Doom
©Splitter-Verlag

Die weibliche Black Hammer arbeitet in einer Pizzeria. Sie scheint nicht nur vergessen zu haben, das sie auf der Farm war, sondern auch gleich das sie Superkräfte hatte. Damit ist sie aber nicht alleine. Nur durch die Hilfe eines alten Freundes kann sie sich erinnern und versucht die Welt zu retten. Es gab ja immerhin einen guten Grund, warum die Helden auf die Farm verbannt wurden.

Ein unerwartetes Finale

Age of Doom
©Splitter-Verlag

Wie spricht man über ein unerwartetes Finale, ohne bei euch Erwartungen zu wecken oder euch auf eine Fährte locken? Die Frage habe ich mir jetzt echt lange gestellt und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich einfach gar nichts sage, außer, dass ich überascht wurde, und das Ende sehr mochte. Alle Bedenken es würde den Arc im Nachhinein verschlechtern wären unbegründet und ich bin echt froh, dass Lemire sich scheinbar wirklich Gedanken über ein gutes Ende macht.

Fazit

©Splitter-Verlag

Eine großartige Geschichte bekommt das Ende, das es verdient. Jeff Lemire zeigt im zweiten Band von Age of Doom wieder eindrucksvoll, warum er meiner Meinung nach der beste Autor unserer Zeit ist. Selbst in diesem letzten Band schafft er es nochmal den Figuren mehr Tiefe zu geben und sie einem noch ein wenig mehr ans Herz wachsen zu lassen. Auch wenn es schön ist, dass es endet bevor es Abnutzungserscheinungen gibt, hoffe ich doch inständig, dass Lemire auch weiterhin Geschichten aus diesem Universum erzählt.

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