Die Bücher der Magie
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Die Bücher der Magie 1

Der Start des Sandman Universes ist in vollem Gange. Erst das Sandman Universe Special, dann Lucifer und jetzt Die Bücher der Magie. Auf den ersten Blick mag es wie ein Harry Potter Copyrights Skandal aussehen, allerdings wird schon auf den zweiten Blick klar, dass es sich hier um etwas völlig anderes handelt.

Die Bücher der Magie

Die Bücher der Magie
Story: Kat Howard | Zeichnungen: Tom Fowler | 16,99€ | Panini-Comics

Tim Hunter soll einmal der mächtigste Magier überhaupt werden und dann eventuell alles beenden. Weil er so mächtig werden soll, war Tim schon mit Constantin unterwegs, im Traumland, bei Elfen und hat einiges mitgemacht. All das ist aber vor diesem Band passiert und nur im Infotext und am Anfang schnell abgerissen.

Weil H̶̶a̶̶r̶̶r̶̶y̶ Tim bisher irgendwie nicht so richtig mächtig ist, soll er mit der Hilfe von jemandem mit etwa schulterlangem schwarzen Haar und einem Hang zu schlechter Laune das Zaubern lernen. Diese Lehrerin weiß nämlich über Tim und die Prophezeiung bescheid und versucht Tim vor einer gefährlichen Sekte zu schützen. Außerdem sagt sie Tim, er soll die Bücher finden, die ihm helfen Magie zu lernen. Diese Bücher offenbaren ihren Text nur demjenigen, der auch bereit ist ihn zu lesen.

Kein Harry Potter

Die Bücher der Magie

Ja ich weiß, es wirkt erstmal echt so, aber die Parallelen zu Harry Potter sind minimal. Ja Tim hat keine Mutter, kann zaubern, es gibt eine Prophezeiung und er hat eine Eule, aber es ist echt ganz anders. Tim hat z.B. im Gegensatz zu Harry einen Vater der noch lebt und kein ätzender Mobber war (vermute ich zumindest jetzt mal). Seine Eule ist auch anders, und einen Hagrid hat er auch nicht. Ok, er hängt viel bei einer Obdachlosen verrückten Oma im Park rum, die Quatsch sammelt und viel mit Tieren spricht… Nagut, aber da hören die Parallelen dann wirklich auf.

Aber es spielt in unserer Welt, und ist deutlich blutiger als Harry Potter. Leute werden aufgeschlitzt und Innereien über den Boden verteilt, Jemand bekommt einen Kugelschreiber in den Kopf und es gibt einen sprechenden Schädel.

Meistens hübsch

Die Zeichnungen haben mir größtenteils ganz gut gefallen. Manchmal sind die Linien in Gesichtern aber so extrem, dass die Person 20-30 Jahre älter aussieht. Die meiste Zeit sind die Zeichnungen aber ganz ok. Der Stil ist nicht so richtig meiner, aber die Kolorierung hat mir gut gefallen und trägt viel zur Stimmung bei.

Ein komisches Kind

Die Bücher der Magie

Die Bücher der Magie ist zwar kein Desaster für Einsteiger, aber ich hatte schon oft das Gefühl etwas verpasst zu haben. Was ist da an der Schule los? Wieso will eine Sekte seinen Tod? Was ist “Die kalte Flamme“? Wieso hängt Tim dauernd bei der Obdachlosen rum? Einige Fragen werden zwar beantwortet, aber viele nicht. Vielleicht ändert sich das aber noch in den folgenden Bänden.

Fazit

Die Bücher der Magie hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seit nicht losgelassen. Auch wenn der Comic bei weitem nicht perfekt ist, ist die Geschichte spannend und schnell geschrieben, so dass man als Leser geradezu hindurch rauscht. Ich hätte mir hier und da vielleicht eine zusätzliche Erklärung gewünscht, aber alles in allem wurde ich sehr gut unterhalten und freue mich sehr auf Teil 2. Trotz, und nicht wegen den Zeichnungen.

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